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Die hohen Zulassungshürden in Deutschland haben in den Studiengängen Human- und Zahnmedizin dazu geführt, dass es eine Alternative darstellt, im Ausland ein Teilstudium zu absolvieren, um danach das Studium hier fortzusetzen. Das heißt, dass die Ausbildung der Vorklinik im Ausland stattfindet, um dann an eine deutsche Hochschule für die Klink zu wechseln.
Zu beachten sind die Zulassungsvoraussetzungen wie Abiturnote, Eignungstest, Fristen und Gebühren, die im einzelnen zu erfragen sind. Weiterhin ist es wichtig, dass vor Beginn des Studiums im Ausland die Anerkennung von Prüfungsleistungen mit dem Prüfungsamt der Hochschule in Deutschland geklärt sein muss.
Ein Wechsel nach der Vorklinik an eine deutsche Hochschule ist deshalb aussichtsreich, weil die Bewerbung Uni-direkt erfolgt und weil der Schwundfaktor hoch ist, d.h. es haben bereits in der Vorklinik eine Reihe von Studenten ihr Studium aufgegeben. Nach der Uni-Direktbewerbung ist jede Universität zu verklagen und zwar wird auf ein höheres Fachsemester eingeklagt. Diese Verfahren haben wesentlich weniger Antragsteller.
Ungarn
Die Ausbildung ist vergleichbar mit der in Deutschland. Der Bewerbung folgen Aufnahmetest und Interview. Die Studiengebühren belaufen sich auf ca. € 6.500,– pro Semester. An der Universität Semmelweis in Budapest finden Vorlesungen in deutscher Sprache statt, an den Universitäten Pecs und Szeged in englischer Sprache.
Österreich
Die Bewerbung sollte frühzeitig erfolgen. Ein Eignungstest ist zu absolvieren. Die Semestergebühren belaufen sich auf ca. € 500,–. Das Studium ist in Wien, Graz und Innsbruck möglich, Sprachbarrieren sind folglich nicht zu erwarten.
Niederlande
Das Zulassungsverfahren richtet sich nach der Abiturnote. Voraussetzung ist, dass Mathematik Abiturfach oder bis zum Ende belegt war. Für Ausländer findet eine Verlosung statt. Die Jahres-Studiengebühren betragen ca. € 1.500,–. Es stehen die Universitäten Rotterdam, Nijmegen, Leiden, Maastricht, Utrecht, Amsterdam und Groningen zur Auswahl.